Freiheit für Tibet - Stoppt Unterdrückung der Tibeter durch China - Free Tibet!

Wikipedia Tibet

Zwar etwas spät, aber immer noch aktuell: die entstandene Diskussion zu den Wikipedia Inhalten über Tibet.

In der FAZ erschien Mitte April ein Artikel mit dem bezeichnenden Namen “Bestenfalls Blauäugig” von Klemens Ludwig.

Aufhänger des Artikels war eine Pressemitteilung der Tibet Initiative Deutschland vom Febuar 2006, in der der Wikipedia vorgeworfen wurde, die offizielle chinesische Sichtweise zum Stichwort “Tibet” darzustellen.

Ich finde es auch völlig daneben, daß in der Wikipedia lediglich die staatliche chinesische Sichtweise dargestellt wird und die Darstellungen tatsächlicher Ereignisse (auch wenn Quellen “nur” tibetische Flüchtlinge aus Indien sind, da den Tibetern in Tibet keine freie Meinungsäußerung möglich ist, ohne Leib & Leben zu riskieren!) wie ich sie auch persönlich miterlebt habe und von unserem Patenkind aus erster Hand kenne, völlig ignoriert wird.

Der Vollständigkeit halber auch ein Pro-Wikipedia Argumentationsversuch auf netzpolitik.org, den ich so aber auch nicht nachzuvollziehen kann, da die chinesische Machtpolitik weder im eigenem Land noch im besetztem Tibet irgendeine Form von freier Meinungsäußerung zulässt.

Ist natürlich einfach zu sagen, daß:

Das ist insofern schwierig, als dass “Ich hab’s von einem Flüchtling in Indien” als Beleg wenig hilft. Eine wissenschaftliche Fachpublikation, die mit einer gesicherten Methodik solche Aussagen auswertet, ist da schon etwas anderes.

… solange keine wissenschaftlichen Fachpublikationen existieren, existiert also die Problematik auch nicht - na Danke, da werden sich die Betroffenen aber freuen!

Das wäre ähnlich abstrus, wie wenn man plötzlich beschliesst “Osama Bin Laden” existiert nicht oder “Saddam Hussein” war ein “guter Diktator”, nur weil keine wissenschaftlichen Publikationen dazu vorliegen.

Lange Rede, kurzer Sinn:

Fakt: Google ist im Bezug auf China durch das Zensur-Entgegenkommen “evil”.
Theorie: Wikipedia ist mit Google seit der gemeinsamen (völlig sinnlosen) “Nofollow-Initiative” irgendwie durch gemeinsame Interessenslagen befreundet/verbandelt und scheint sich daher auch irgendwelchen weltpolitischen & finanziellen Interessen von Google unterzuordnen?

Fazit: wer sich neutral nennt, ist nicht auch zwangsläufig neutral - für mich ist die Wikipedia zum Stichwort Tibet alles andere als neutral, solange nur die offizielle chinesische Sichtweise zu vielen Punkten präsentiert wird!

6 Kommentare

  1. Zu dieser Äußerung kann ich nur applaudieren, endlich spricht es ma Jemand so konkret aus, wie es sein muss ;)

    [Gennerel spricht diese Seite das aus, für was ich Stehe]

    “FREIHEIT FÜR TIBET!!”

    Kommentar von Patrick K. — 4. April 2007 @ 23:11

  2. Habgier wie das Streben nach Luxus regieren unsere Welt, natürlich auch im Netz! Wichtig ist es darauf hinzuweisen das Wikipedia … Google nicht davon ausgeschlossen sind. Da kann es keine Neutralität geben, es liegt an uns sie zu hinterfragen und anzuprangern. Das Terrorregime China mit seinem Diktator und dessen Beamten unterwerfen den größten Teil der Menschheit (wenn jeder vierter ein Chinese ist) Aber mich nicht! Ich zeige mit dem Finger auf Sie, ich erzähle meinen Kindern welche Verbrechen und wie viel Leid Sie zu verantworten haben. Und jeder der schweigt macht es der Chinesischen Führung einfacher Ihre Kulisse aufrecht zu erhalten.

    Kommentar von Robert — 26. April 2007 @ 09:36

  3. Kann dir hier total zustimmebn uns unterstütze dein Engagement! Ich finde du hast eine sehr gute Meinung. Wünschte es würden mehr so denken!

    Kommentar von Matthias — 10. September 2007 @ 15:12

  4. @Patrick: Freiheit für Tibet? Wie ironisch geht das denn…
    China war es das die Tibeter von der Sklaverei der Engländer befreit hatte und noch immer investieren sie jährlich Millionen für den Aufbau Tibets.

    Was ich allerdings zugeben muss ist, dass China die Tibeter nicht gefragt haben, ob sie das überhaupt wollen sondern einfach machen.

    Trotzdem: Wieso werden die Chinesen einfach so als böse Kommunistenschweine abgestempelt, obwohl die ‘Mönche’ ja auch mit Steinen geworfen haben?
    Wieso stachelt der Dalai Lahma, der doch als buddhisitischer Führer doch Frieden stiften sollte, das ganze mit so.. Aussagen an?
    Wie wär’s mal mit etwas anderem als Schwarz- Weiss sehen?

    naja, sind zumindest Fragen die meine Wenigkeit sich so fragt…

    Hm, was ich damit sagen will ist, dass das ganze Debakel zwischen Tibet und China meiner Meinung nach einfach nur eine einzige Tragödie =/

    Kommentar von Josephine — 2. April 2008 @ 14:06

  5. @ Josephine

    … wie ironisch bist Du denn?

    China investiert lediglich in den Aufbau Tibets, um an die wertvollen Rohstoffe im Himalaya ran zu kommen.

    Wenn Du Dich mal weiter in das Thema einliest, wirst Du feststellen, dass der von Dir als “Aufbau” bezeichnete Vorgang lediglich den Chinesen dient & die Tibeter in keiner Form davon profitieren. Quasi ne Art neuzeitliche Kolonialisierung mit Unterdückung & Menschenrechtsverstössen wie vor 100 Jahren!

    Der “Befreiung” von England durch China (falls man da überhaupt von sprechen kann) der sprichwörtliche Schritt vom Regen in die Traufe - die einzigen die nicht gefragt wurde, sind tatsächlich die Tibeter …

    Wo bitte ist eine Foto, auf dem zu sehen ist, dass Mönche Steine geworfen haben? Es waren Jugendliche Tibeter, die leider ausgetickt sind, da ihnen der Kragen angesichts der chinesischen Repressalien geplatzt ist!

    Die Mönche hatten friedlich demonstriert & wurden gleich ab dem ersten Tag vor der Eskalation in ihren Klöstern weggesperrt & von der Aussenwelt (auch Nahrung & Wasser!) durch die Chinesen abgeschnitten …

    Und abschließend - was bitte stachelt der “Dalai Lama” denn an? Seine Aussagen zu den momentanen Vorfällen sind eindeutig: er appeliert an sein Volk, sich friedlich zu verhalten & Olympia nicht zu boykottieren!

    Falls Du vor hast, auf meinen Kommentar zu antworten, informier Dich bitte vorher bitte & behaupte nicht irgendetwas an den Haaren herbei gezogenes, sonst muss ich den nächsten Kommentar (falls er wieder derart unhaltbare Aussagen enthält) löschen, da ich nicht einsehe hier erfundene Pro-China Propaganda zuzulassen …

    Frank

    Kommentar von Frank — 2. April 2008 @ 14:23

  6. Hätte ich nicht kleine Kinder mit Hang zu Sponge Bob, wäre der Fernseher schon lang im Keller. Tatsächlich bekomme ich immer öfter den Eindruck, wir bekommen in “gewissen” Medien (Antenne Bayern ganz schön politisch zur Zeit!) nur noch das zu Lesen und Hören, was die Politik und Wirtschaft gerade wünscht. Das Gefühl wird bedrückend, wenn man sich die “Beteiligungsverhältnisse” verschiedener Grosskonzerne an Radio und TV ansieht. Dass gerade deutsche Firmen weiterhin Techonologien und Wissen nach China exportieren ist m.E. ein GROSSER Fehler. Was ist denn in 10 Jahren, wenn wir in Europa keinen einzigen Socken-, T-Shirt- oder Schuh-Hersteller mehr haben? Erpressbar werden wir! Und ich persönlich finde Chinesen einfach unglaublich ekelhaft!

    Kommentar von Alex — 10. April 2008 @ 09:41

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