Freiheit für Tibet - Stoppt Unterdrückung der Tibeter durch China - Free Tibet!

Verstärktes Polizeiaufgebot in Lhasa wegen buddhistischem Fest

Anlässlich eines buddhistischen Festes in Lhasa haben die chinesischen Behörden das Sicherheitsaufgebot in der tibetischen Hauptstadt verstärkt. Nach einem offiziellen Sprecher sei dies nur eine Reaktion auf die Drohung tibetischer “Separatisten”.

Wegen des einmonatigen Saga-Dawa-Festes, bei dem ab Mittwoch die Geburt Buddhas nach tibetischem Kalender gefeiert wird, seien mehr bewaffnete Polizisten in Lhasa stationiert worden, sagte ein chinesischer Regierungssprecher, der nicht namentlich genannt werden wollte, am Mittwoch in Peking.
Damit reagierten die Behörden auch auf einige jüngst geäußerte Drohungen von tibetischen “Separatisten”, fügte der Sprecher ohne nähere Angaben hinzu. Mit dem für den 19. Juni geplanten olympischen Fackellauf durch Lhasa hätten die Maßnahmen jedoch nichts zu tun.
Während des Saga-Dawa-Festes strömen Buddhisten auf dem Barkor-Platz in Lhasa zusammen und werfen sich vor dem Jokhang-Tempel nieder. Hier und an anderen Orten der tibetischen Hauptstadt waren im März Demonstrationen gegen die Unterdrückung der Tibeter durch China ausgebrochen, die schließlich gewaltsam niedergeschlagen wurden. Während des weltweiten Fackellaufs im Vorfeld der olympischen Spiele in Peking protestierten daraufhin immer wieder Demonstranten gegen Chinas Menschenrechtspolitik. Der Beginn des Saga-Dawa-Festes fällt zusammen mit dem 19. Jahrestags des Massakers vom Tiananmen-Platz in Peking , bei dem chinesische Sicherheitskräfte 1989 hunderte Demonstranten erschossen.

Den ganzen Bericht finden Sie unter xinhua.de.

2 Kommentare

  1. Das ist schon total verrückt was da drüben im Moment passiert, am schlimmsten finde ich es das Menschen verletzt werden.

    Kommentar von Hainz — 5. Juni 2008 @ 13:34

  2. Was gibt es Neues in Tibet?
    Nach dem Erdbeben mit den schrecklichen Folgen ist die Tibet Frage in den Medien etwas in den Hintergrund gerückt. Natürlich fühle auch ich mit den Menschen, die durch dieses Beben Familienmitglieder oder ihr Hab und Gut und ihre Heimat verloren haben.
    Und der Besuch des Dalai Lamas ist auch schon Vergangenheit. Vermutlich ist deshalb das Interesse an der Tibetfrage nicht mehr ganz so aktuell. Trotzdem möcht ich die Tibet Frage auch auf lange Sicht nicht aus den Augen lassen.

    Kommentar von suse — 9. Juni 2008 @ 19:34

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