Tibet will be Free Tibet-Plakate vor Olympia-Stadion
Genau diese Protestaktionen wollte die chinesische Führung verhindern: Zum ersten Mal haben am Mittwoch Demonstranten an einer Sportstätte der Olympischen Spiele in Peking protestiert.
Die Menschenrechsgruppe “Studenten für ein freies Tibet” veröffentlichte Bilder, die zeigten, wie die Demonstranten aus den USA und Großbritannien vor dem als Vogelnest bekannten Stadion tibetische Flaggen und zwei Banner an einem Strommast befestigten. Die Transparente seien eine Stunde lang zu sehen gewesen, hieß es.
Die chinesischen Olympia-Organisatoren verurteilten den Protest aufs Schärfste. Die vier Ausländer hätten sich “illegal versammelt”, kritisierte Sprecher Sun Weide.
Bereits zwei Tage vorher hatte es in Peking eine Protestaktion gegeben – allerdings von Chinesen, die die Anwesenheit ausländischer Medien nutzten, um gegen zu geringe Entschädigung für den Abriss ihrer Häuser zu protestieren.

Einfach eine großartige Aktion, ein bewundernswerter Mut den die Aktivisten da an den Tag legen, friedlich und effektiv.
Grüße, Sascha
Kommentar von Sascha Bayer — 7. August 2008 @ 13:22
ich finde es sowieso nicht verständlich das Olympia in China stattfindet… das ist, finde ich, vergleichbar damals mit den Olympischen spielen bei Hitler nur damit er zeigen konnte: DEUTSCHLAND ist ja sooo ein schönes und faires Land.. das gleiche mit China, ich finde es einfach unverantwortlich…
wenn man im Fehrnsehen sieht: die glücklichen Leute aus China… na kein wunder… wer vor der Kamara nicht grinst wird gleich wegen “missachtung des Vaterlandes” verklagt…
Kommentar von Annonymus23 — 8. August 2008 @ 08:57