Freiheit für Tibet - Stoppt Unterdrückung der Tibeter durch China - Free Tibet!

Tibet Initiative Deutschland - Kritik an Wikipedia

Die Tibet Initiative Deutschland e.V. kritisiert zur Recht die Wikipedia Erläuterung zum Stichwort Tibet. Hier wird von den freien und ehrenamtlichen Wikipedia-Mitarbeitern der weltgrößten Online-Enzyklopädie eine Sichtweise vertreten, die NICHT den Tatsachen entspricht, und das Vorgehen Von China verharmlost, bzw. entsprechend der herrschenden chinesischen Parteirichtlinie präsentiert.


Trotz mehrfacher Hinweise der Tibet Initiative Deutschland e.V. (TID) weigern sich die Wikipedia Autoren den Artikel den belegten Tatsachen anzupassen - liegt das womöglich daran, daß eine Druckversion der Wikipedia geplant ist und Geld damit verdient werden soll?

In Tibet wurden nach einem Volksaufstand von 1959 und der Flucht des Dalai Lama etwa 6.000 Tempel und Klöster zerstört sowie nach Untersuchungen der Internationalen Juristenkommission etwa 1,2 Mio. Menschen ermordet. Die offizielle chinesische Leseart macht dafür allein die Fanatiker der Kulturrevolution verantwortlich, die 1966 begann. Danach sind die Zerstörungen in Tibet Teil einer allgemeinen Kampagne gegen alles Religiöse und Traditionelle, sie hatten jedoch keinen speziellen anti-tibetischen Charakter. Dazu meint Wolfgang Grader, der Vorsitzender der TID: “Eine solche Darstellung ist eine schwerwiegende Geschichtsfälschung, denn inzwischen belegen sogar offizielle Zahlen, dass über 80 Prozent der Zerstörungen in Tibet vor der Kulturrevolution stattfanden. Es handelte sich also um den gezielten Versuch, die tibetische Kultur auszulöschen. Wikipedia trägt dazu bei, eines der schlimmsten Verbrechen der Nachkriegszeit zu relativieren

Mehr dazu unter Stichwort “Tibet” verbreitet offizielle chinesische Sichtweise beim TID.

Kontakt für weitere Informationen zum Thema “Darstellung von Tibet in der Wikipedia”: Kerstin Grothmann, Aktionsreferentin der TID, Tel. 030/42081524.

Es kann doch wohl nicht wahr sein, daß die entsprechenden Wikipedia-Administratioren nicht nur derart unwissend, sondern auch noch ignorant sind? Falls einer der Administratoren mal hier “drüberstolpert” mein Appell:
“Macht euch doch bitte mal klar, was für eine Verantwortung zur Informationsvermittlung ihr mit dieser weltweit größten Online-Enzyklopädie habt und ändert den Artikel entsprechend ab. Ihr seid doch nicht die medialen Handlanger der systematischen chinesischen Menschenrechtsverletzungen!”

In der Wikipedia steht z.B. auch, daß:

Die Klöster Drepung und Sera, wenige Kilometer von Lhasa entfernt, waren einmal die größten Klöster der Welt. Allein in Drepung lebten vor dem Einmarsch der Chinesen 10.000 Mönche. Beide Klöster blieben nach schweren Zerstörungen bis in die 80er-Jahre geschlossen - bis in Peking unter der Führung von Deng Xiaoping, der während der Kulturrevolution selbst schwer zu leiden hatte, neue Politiker ans Ruder kamen. Sie distanzierten sich von den Verbrechen Maos und gaben den Tibetern wenigstens die Religionsfreiheit zurück. Viele Klöster wurden wieder aufgebaut.

Wie kann man denn sowas schreiben? Religionsfreiheit in Tibet? In Tibet darf niemand Bilder des Dalai Lama besitzen, öffentlich zeigen oder gar in irgendeiner Form publizieren! Tolle Religionsfreiheit - sind die Wikipedia Administratoren etwa die ersten Undercover-Chinesen und Vorboten der chinesischen Weltherrschafts-Phantasien im WWW?

Ist eine mehr als peinliche Vorstellung und ein deutliches Indiz für die zum Teil sehr fragwürdige inhaltliche Recherche einiger Wikipedia Autoren!
Setzen, sechs - so wird das nichts mit einem Status als ernstzunehmendem Lexikon.

Hier ein kurzer Auszug aus “Kurzfassung des Jahresberichts 2005 des TCHRD: Die Menschenrechtslage in Tibet”:

Zahlreiche Regierungen, Repräsentanten der UNO und Menschenrechtsorganisationen haben in ihren Berichten, Abhandlungen und Erklärungen Chinas mangelnde Achtung vor den Menschenrechten und demokratischen Freiheiten zu einem wichtigen Thema gemacht. Human Rights Watch beschrieb die Menschenrechtslage in China als “düster” und “trostlos”. In dem im März 2005 veröffentlichten Bericht des US-Außenministeriums zur “Unterstützung von Menschenrechten und Demokratie” wird China scharf angegriffen. Das Freedom House mit Sitz in den USA gab bekannt, daß Tibet für den Zeitraum 2004-2005 zu den zwei Regionen der Welt gehört, die bei der Bewertung der politischen und bürgerlichen Freiheiten am schlechtesten abgeschnitten haben. Tibet erscheint unter der Rubrik “umstrittene Territorien” und wird, was die politischen Rechte und die bürgerlichen Freiheiten betrifft, mit der Note sieben und als “unfrei” eingestuft, womit es weltweit die Region ist, in der am wenigsten Freiheit herrscht.

Der komplette Auszug von 2005 ist zu finden unter Internationale Besorgnis, den gesamten Bericht für 2004 auf deutsch als PDF unter “Jahresbericht 2004 über Menschenrechtsverletzungen in Tibet“.

Nachdem schon unqualifizierte Kommentare ala Blogs sind die Klowände des Internet (Zitat Jean Remy von Matt - Schöpfer der Image-Kampagne “Du bist Deutschland”) von der Blogosphäre entsprechend beantwortet wurden, würde ich vorschlagen die nun wieder freie Klowand-Auszeichnung doch eher (gezielten) Wikipedia-Rubriken wie Tibet zuzuschreiben ;-)

Es wäre schön, wenn sich der eine oder andere Interessierte zu der Problematik in der Wikipedia Diskussion zum Thema ebenfalls entsprechend äussern würde!

2 Kommentare

  1. Die Proplematik besteht darin, wo Moa Zetung an die Macht kahm und schon voeher in der Revuliton er erkläsrt hat das Religion Gift ist. Ich habe Bücher von ihm und über ihn gelesen und dadurch festgestellt das Mao unserem Hitler gleich kahm. Wir haben begriffen das hitler ein Verbrecher an der Menschheit war und das es so nicht geht. Das Proplem in China und für manche andere ist das sie nicht erkennen das auch Mao ein Verbrecher ist erging nicht nur gegen Tibet vor sondern auch gegen seine eigenen Leute. Man mußte dumm und ein einfacher Mensch sein um es ihm recht zumachen aber manchmal war das auch schon zuviel. Alles was anderst dachte als er, war ein Feind in seinen Augen und das ging schon vor der Kulturrevulition los es ging schon los vor er die Macht ergrief.kommt das einen nicht bekannt vor. Erst wenn Moa nicht mehr wie ein großer Mann bezeichnet wird und ein um denken in China rum geht wird auch hoffe ich Tibet wieder frei sein vorher nicht.
    Stephanie Zerkler

    Kommentar von Stephanie Zerkler — 17. Juni 2006 @ 16:24

  2. Siehe auch:

    Wikipedia, Agitprop und Nina Gerlach

    Tom

    Kommentar von Tom Herlich — 17. August 2007 @ 08:06

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