Tibet-Flagge weht am Nordpol
Der norwegischer Polarforscher Solheim hat nach eigenen Angaben die Flagge Tibets am Nordpol gehisst, um auf die Menschenrechtslage in der von China kontrollierten Himalaya-Region aufmerksam zu machen.
“Einzigartiger Ort”
Solheim hat bereits zahlreiche Reisen zum Nordpol unternommen und ist der Gründer des Unternehmens “Borderland”, das Besucher an den Pol bringt. “Es war eine Ehre für mich, die tibetische Flagge an diesen einzigartigen Ort zu bringen”, schrieb der Forscher. “Ich hoffe, ich kann damit die Tibeter in Tibet und die übrige Welt ermuntern, den Kampf für die grundlegenden Menschenrechte sowie den Anspruch auf ein Leben und eine eigene Regierung in ihrem Land fortzusetzen.”
In einem Kloster in der Nähe der tibetischen Hauptstadt Lhasa hat es Berichten von Exiltibetern zufolge unterdessen erneut Proteste gegeben. Nach Angaben des “Tibetan Centre for Human Rights and Democracy” wurde eine unbekannte Zahl Mönche aus dem Drepung-Kloster festgenommen. Sie hätten gegen eine “patriotische Erziehungskampagne” der Behörden protestiert. Weitere Einzelheiten waren zunächst nicht bekannt.
Nach offizieller Darstellung wurden seit Beginn der Unruhen Mitte März insgesamt fast 4000 Menschen festgenommen, wie die International Campaign for Tibet erklärte. Etwa die Hälfte der Festgenommenen befinde sich aber wieder auf freiem Fuß. ONE WORLD, ONE DREAM: FREE TIBET

Es ist ungeheuerlich, wie die chinesischen Machthaber alles verdrehen können. Mir verschlägt es leider oft immer noch die Sprache bei all den Lügen und Ungerechtigkeiten….dabei ist es gerade jetzt so wichtig Stellung zu beziehen. Ich tue was mir möglich ist und das nicht erst seit der Vergabe der olympischen Spiele. Heute ist hier in Bern eine grosse Nationale Solidaritäts Demonstration für Tibet. Hoffentlich kommen sehr,sehr viele Menschen. Es darf nicht mehr sein, das wirtschaftlichen Interessen mit China wichtiger sind als unsere MENSCHENRECHTE. Ich bete für euch, ihr, die zu unrecht leiden müsst. Ich bete zu Tara und allen Göttern und Göttinen.
China hätte ja auch eine grosse Chance, etwas sehr positives zu verändern.Denn auch viele arme eigene Landsleute leiden unter dem Regim. Und nebenbei, nicht nur die Menschen leiden sondern auch die Tiere (kein Tierschutzgesetz) und die ganze Natur/Umwelt mit dem schlechten Klima.
Nur nicht die HOFFNUNG aufgeben.
Kommentar von christiane — 26. April 2008 @ 07:18