Freiheit für Tibet - Stoppt Unterdrückung der Tibeter durch China - Free Tibet!

Proteste in Nepal und Hungern für Tibet in Taiwan Taipeh

Die Exil-Tibeter protestierten in Nepals Hauptstadt Kathmandu weiter gegen das Vorgehen chinesischer Sicherheitskräfte in ihrer Heimat. Vor Einrichtungen der Vereinten Nationen forderten mehrere hundert Menschen eine internationale Untersuchung in Tibet. Die Polizei ging gegen die seit Tagen protestierenden Exil-Tibeter mit Schlagstöcken vor und nahm rund 60 Demonstranten fest.

Nepals Regierung unterstützt die umstrittene Tibet-Politik Chinas und hatte angekündigt, anti-chinesische Proteste nicht zu tolerieren. Wie man es aber auch machen kann, zeigen die Aktivisten in Taiwans Hauptstadt Taipeh.
Vor dem Platz der Demokratie gehen Duzente in den Hungerstreik und protestieren damit gegen das gewaltsame Vorgehen Chinas in Tibet. Zudem halten seit Tagen buddhistischen Mönche Mahnwache vor der taiwanesische Gedenkhalle für Demokratie.

Die Taiwaner sind wie die Tibeter zum größten Teil Buddhisten, auch sie fühlen sich bedroht durch China, das die Unabhängigkeit der Insel nicht akzeptiert.

Hier finden Sie Aktionsmöglichkeiten und Petitionen von Organisationen die Unterstützung von der Adam-Stegerwald-Stiftung erhalten. Wenn Sie eine Gute Aktion im Internet finden können Sie uns diese gerne melden.

„Mit gutem Beispiel vorangehen“
EU-Außenkommissarin droht mit Boykott

Nach Ansicht der EU-Kommissarin Ferrero-Waldner können die Olympischen Spiele nur in einem Umfeld stattfinden, in dem Menschenrechte respektiert werden. Unterdessen hat China angekündigt, die Hinterbliebenen toter Zivilisten in Tibet finanziell zu entschädigen.

Es muss kein Boykott sein, aber die Menschenrechte sollen von China respektiert werden.

Die Verletzung des Grundrechts auf Redefreiheit durch Chinas Regierung ist “kontraproduktiv” und sie werde Spannungen und Instabilität verschärfen anstatt sie zu verringern. Die Beschuldigungen gegen den Dalai Lama zeigten den Unwillen der Regierung in Peking, eigene politische Fehler einzuräumen und sich mit einer Lösung zu befassen. Die Verdammung des religiösen Politischen Oberhaupts der Tibeter heize die Wut und Entfremdung der Tibeter nur noch mehr an. (Angela Stegerwald)

Zuerst Menschenrechte, dann Olympia (sehr gute Aktion von ai / Gold für Menschenrechte, sorry ist meine Meinung)

Unter den Mitgliedern des IOC gab es zwei Denkrichtungen: Die eine besagt, man solle eine Stadt nicht wählen, bevor sie nicht einen gewissen Standard bei Menschenrechten erreicht hat. Die andere glaubt, durch die Wahl zur Verbesserung der politischen Situation und der Menschenrechte erst beitragen zu können, indem man hingeht. Eine weitere Isolierung hält sie für nicht hilfreich. Hinter diesen Ansätzen bewegt sich die Diskussion.

Die Inspektoren des IOC, die im Februar 2001 Peking besuchten, betonten auf Anfrage von Journalisten, dass sie während ihrer Inspektion in allen 5 Kandidatenstädten nur die organisatorische Fähigkeit zur Ausrichtung von Olympischen Spielen beurteilt hätten. Politische Fragen fänden in ihrem Bericht keine Berücksichtigung. Das IOC war bemüht, die Frage der Menschenrechte und der Demokratisierung Chinas beim Auswahlverfahren für die Spiele 2008 nicht zu sehr in den Mittelpunkt zu rücken.

Dies ist vor allem dadurch zu erklären, dass Peking in dem damaligen IOC-Präsidenten Juan Antonio Samaranch einen wichtigen Unterstützter im IOC hatte, der nicht daran interessiert war, im IOC eine Diskussion aufkommen zu lassen, die Peking in ein allzu schlechtes Licht gerückt hätte.

Kein Kommentar

Bisher sind keine Kommentare vorhanden, mach den Anfang und schreib was zum Thema: "Proteste in Nepal und Hungern für Tibet in Taiwan Taipeh"

Sag Deine Meinung

XHTML: Folgende Formatierungen können in Kommentaren genutzt werden:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <code> <em> <i> <strike> <strong>