Presseinfo:Besuch des Dalai Lama im Mai 2008
Die Tibet Initiative Deutschland e.V. (TID) und das Büro Sascha Hellen freuen sich sehr, dass Seine Heiligkeit der 14. Dalai Lama ihre Einladung angenommen hat. Vom 16. bis 18. Mai wird das politische und geistliche Oberhaupt Tibets die Städte Bochum, Mönchengladbach, Nürnberg und Bamberg besuchen.
Der Besuch steht unter dem Motto „Kein Frieden ohne Menschenrechte“.
Wie kaum eine andere internationale Persönlichkeit gilt der Dalai Lama, Friedensnobelpreisträger des Jahres 1989, als Botschafter für Frieden, Freiheit und Menschenrechte – für all das, was Tibet durch die chinesische Besetzung seit 1950 verloren hat. Dennoch haben er und das tibetische Volk die Hoffnung nicht aufgegeben. Der Besuch des Dalai Lama und die Veranstaltungsreihe sollen auf die Situation in Tibet aufmerksam machen und auf das Unrecht, das den Tibetern widerfährt. Auf dem Programm stehen Großveranstaltungen, Zusammenkünfte mit Politikern, Empfänge und Pressetermine.
• Bochum ist eine Stadt im Wandel und steht exemplarisch für den dramatischen
Umbruch im Ruhrgebiet. Im Rahmen der Konferenz „Herausforderung Zukunft“
wird der Dalai Lama dort einen öffentlichen Vortrag halten. Vertreter aus
unterschiedlichen Bereichen befassen sich im Rahmen dieser Veranstaltung mit
dem Thema „Frieden“. Die Konferenz findet im Bochumer RuhrCongress statt.
• In Mönchengladbach hält der Dalai Lama im Rahmen der Veranstaltungsreihe
„Nobelpreisträger in Mönchengladbach“ einen öffentlichen Vortrag. Gäste dieser
Veranstaltungsreihe waren in den letzen Jahren unter anderen die
Friedensnobelpreisträger Lech Walesa, Shirin Ebadi, Michail Gorbatschow,
Frederik Willem de Klerk und Oscar Arias.
• Die Stadt Nürnberg wird in besonderem Maße mit ihrer jüngeren Geschichte in
Verbindung gebracht. Auf den Reichsparteitagen der NSDAP wurden hier die
menschenverachtenden so genannten Nürnberger Gesetze verabschiedet. Aber
auch die Prozesse gegen einen Teil der Hauptverantwortlichen dieses Regimes
fanden in Nürnberg statt. Besonders vor diesem Hintergrund betrachtet sich
Nürnberg heute als eine „Stadt der Menschenrechte“. In der ARENA Nürnberger
Versicherung wird der Dalai Lama einen öffentlichen Vortrag halten.
• Bamberg ist ein bedeutendes religiöses und geistig-kulturelles Zentrum in
Deutschland. Interreligiöse Studien sind ein wichtiges Fachgebiet der Bamberger
theologischen Fakultät. In Bamberg ist eine öffentliche Rede in der JAKO Arena
geplant, in der sich der Dalai Lama mit der Frage „Religion: Friedensstifter oder
Kriegstreiber?” auseinandersetzen wird.
In allen Städten wird der Dalai Lama mit Vertretern der Kommunen und des Landes zusammentreffen. Ein Gespräch mit den jeweiligen Bürgermeistern und ein Eintrag in das Goldene Buch sind ebenfalls geplant. Im Ruhrgebiet gibt es eine Begegnung mit dem Ministerpräsidenten des Landes NRW, Jürgen Rüttgers, dem Präsidenten des Deutschen Bundestages und Bochumer Bundestagsabgeordneten Dr. Norbert Lammert
sowie dem hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch, in Nürnberg mit dem Menschenrechtsbeauftragten der Deutschen Bundesregierung Günter Nooke. Der Besuch wird begleitet von einem umfangreichen Rahmenprogramm. Das Spektrum reicht von Vorträgen langjähriger Tibet-Kenner über Fotoausstellungen, Filme und Diashows bis hin zu Konzerten tibetischer Künstlerinnen und Künstler. Die Veranstaltungen in Nordrhein-Westfalen werden vom Journalistenbüro Sascha Hellen aus Bochum organisiert. Die Veranstaltung in Nürnberg wird vom Menschenrechtsbüro der Stadt unterstützt.

Der
Stiefellecker(edited by Frank: spar Dir bitte zukünftig derartige Formulierungen) Horst Köhler hat Angst vor China und hat deshalb angeblich keine Zeit für den Dalai Lama… Es freut mich sehr, dass der Dalai Lama wieder nach Deutschland kommt. Sicher, es wird Peking sauer aufstoßen und uns den ein oder anderen Wirtschaftsauftrag kosten, doch das sollten uns Menschenrechte allemal wert sein!Kommentar von Tobias Drachenreiter — 13. Mai 2008 @ 02:35