Freiheit für Tibet - Stoppt Unterdrückung der Tibeter durch China - Free Tibet!

Olympisches Feuer erreicht Tibet

Der olympische Fackellauf wird am Samstag seine kritischste Station erreichen: Drei Monate nach den schweren Unruhen in Tibet werden Sportler das Feuer unter strengen Sicherheitsvorkehrungen durch die Hauptstadt Lhasa tragen.

Das berichtete das Pekinger Olympia-Komitee am Dienstag auf seiner Website.
Ursprünglich sollte die Fackel drei Tage durch Tibet reisen, die Etappe wurde aber auf einen Tag verkürzt. Die Behörden begründen dies mit der Erdbeben-Katastrophe in China. Die Änderung dürfte aber auch mit den Ausschreitungen im März zusammenhängen, bei denen nach offiziellen Angaben 19 Menschen getötet wurden. Exiltibeter kritisieren den Fackellauf als Symbol des chinesischen Machtanspruchs über das Hochland. Auch das muslimische Volk der Uiguren im Nordwesten Chinas sieht darin ein Zeichen der Unterdrückung. Am Dienstag erreichte das olympische Feuer Ürümqi, die hauptsächlich von Uiguren bewohnte Hauptstadt der Region Xinjiang.
Die Behörden hatten die Bevölkerung vor Beginn aufgefordert, den Fackellauf im Fernsehen zu verfolgen. Es gebe Sicherheitsbedenken wegen der möglicherweise grossen Zuschauermenge. In der Region Xinjiang war es in der Vergangenheit wiederholt zu Unruhen der dortigen Unabhängigkeitsbewegung und zu anti-chinesischen Protesten gekommen. Im Frühjahr hatten tausende Demonstranten den Fackellauf in London, Paris, San Francsico und zahlreichen anderen Städten gestört.

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