Mönch des Klosters Drepung starb nach schwerer Folterung in chinesischer Haft
Der tibetischer Mönch Ngawang Woepel (Laienname Kalden) vom Kloster Drepung in der Nähe von Lhasa erlag Mitte August den durch die Mißhandlungen im Gefängnis erlittenen schweren Verletzungen. Der aus dem Kreis Phenpo Lhundrup, Bezirk Lhasa, stammende Ngawang Woepel zeichnete sich durch Gelehrsamkeit in den buddhistischen Schriften aus. Am 10. März 2008 hatte er zusammen mit 300 weiteren Mönchen des Klosters Drepung an einer Demonstration teilgenommen. Die Mönche wollten ins Zentrum von Lhasa marschieren und dort gegen die chinesische Regierung protestieren, wurden aber unterwegs von den Sicherheitskräften gestoppt. Ngawang Woepel wurde nebst anderen Mönchen an jenem Tag festgenommen.
IGFM

Unserem Staat sind Wirtschaftsbeziehungen wichtiger als Menschenrechte.Eine Hilflosigkeit ist spürbar, jedoch nicht unüberwindbar.Betrachtet man China als eine große Firma, könnten Imageschäden Wirkungen erzielen.Der Mönch tut mir leid.
Kommentar von Christian Meißner — 21. September 2009 @ 21:36