Freiheit für Tibet - Stoppt Unterdrückung der Tibeter durch China - Free Tibet!

Interview Imke Duplitzer, Degen-Fechterin / Wer Rückgrat zeigt, geht unter…

Imke Duplitzer, Degen-Fechterin, zu den olympischen Spielen. Das IOC kommt nicht ohne Gesichtsverlust raus“
Duplitzer: “Wenn ich nicht zu den Olympischen Spielen reisen dürfte, wäre ich beruflich erledigt” Hier das Interview mit Imke in der Tagesschau

Die Degenfechterin im Dilemma: Als Athletin ist Imke Duplitzer von den Spielen in Peking existentiell abhängig. Wer Rückgrat zeigt, geht unter, sagt die 32-Jährige im F.A.Z.-Interview. Sie sind qualifiziert für das Degenfechten in Peking. Können Sie zu den Olympischen Spielen fahren, wenn Ihre Gastgeber in Tibet einen Aufstand blutig niederschlagen? Ich hatte schon ein ungutes Gefühl, als das Internationale Olympische Komitee die Spiele nach China vergab vor sieben Jahren. Die gesellschaftliche Situation dort ist ja nicht erst seit heute so, dass man, wenn man ein bisschen ein Bewusstsein hat, dort nur mit gemischten Gefühlen hinfahren kann. Wir dürfen uns nicht politisch äußern und sollen im Rahmen von Brot und Spielen sportlich tätig sein. Darüber hinaus sind wir darauf hingewiesen worden, dass wir schon vorher massiven Sicherheitsüberprüfungen unterzogen werden: ob wir Mitglied von Amnesty International sind, von Free Tibet oder ob wir Falun Gong anhängen. Wenn man die Spiele nicht politisch aufladen will, sollte vielleicht auch der Gastgeber seine Gäste nicht vorab politisch qualifizieren. Hier das Interview mit Imke in der Tagesschau.Ich bin der Meinung das ist Gold für Imke und Gold für Menschenrechte
Das IOC kommt nicht ohne Gesichtsverlust raus“ Fast möchte man meinen, Walter Tröger vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) hielte es wie die chinesische Regierung: Er will deutschen Sportlern in China das Recht auf freie Meinungsäußerung verbieten. Gegenüber der Frankfurter Neuen Presse sagte er: „Wer in gekennzeichneten Bereichen gegen das Verbot unzulässiger Werbung oder Propaganda verstößt, kann unverzüglich und nach Prüfung des Einzelfalls ausgeschlossen werden.“ und meinte damit mögliche Unmutsäußerungen der Sportler gegenüber dem Verhalten der chinesischen Regierung bei den Aufständen in Tibet und weiteren Regionen.

2 Kommentare

  1. Zunächst möchte ich Frau Imke Duplitzer für Ihren Mut gratulieren.
    Leider zeigt sich mal das auch die Öffentlich-Rechtlichen Sendern dieses Thema nicht an die Öffentlichkeit bringen wollen.
    Wieso dieses Thema um o.15 Uhr.
    Warum nicht um 20.15 oder 22.15.
    Ruft die Sportler der Welt auf.
    Zeigt Flagge in Peking zb. in dem man bei der Siegererhrung sich die Medaille nicht umhängen läßt.
    So leid es mir für die sportler tut, ich werde mir keinen Wettkampf im Fernsehen anschauen.

    Kommentar von lois — 7. April 2008 @ 14:45

  2. Ich bin für den sofortigen Stopp der Olympischen Spiele in Peking und Neuausrichtung an anderen Plätzen, ebentuell auch verteilt über die ganze Welt.

    1936 muss sich nicht wiederholen

    Kommentar von Raimund — 13. April 2008 @ 23:08

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