Hinrichtung bedrohter Christen in der Volksrepublik China
Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Evangelische Nachrichtenagentur idea haben einen von Hinrichtung bedrohten Christen in der Volksrepublik China als „Gefangenen des Monats Mai“ benannt und zur Unterstützung für ihn aufgerufen.
Es handelt sich um Alimujiang Yimiti in der Provinz Xinjiang , einer überwiegend von muslimischen Uiguren und anderen Turkvölkern bewohnten autonomen Region im Nordwesten Chinas mit rund 20 Millionen Einwohnern.Alimujiang, der vor zehn Jahren Christ wurde und in der wachsenden uigurischen Kirche aktiv ist, ist seit Januar inhaftiert.
Die Behörden klagten den verheirateten Vater von zwei Kindern bereits im September 2007 nach Angaben der Hilfsorganisation „China Aid Association“ (Midland/US-Bundestaat Texas) wegen „illegaler religiöser Aktivitäten“ an. Wegen angeblicher „Subversion gegen die nationale Regierung und Gefährdung der nationalen Sicherheit“ droht ihm noch in diesem Frühjahr die Todesstrafe. Nach Angaben seiner Freunde geht es dem treuen chinesischen Staatsbürger nur darum, anderen Menschen seinen christlichen Glauben mitzuteilen. Nach der Verfassung der Provinz Xinjiang ist es Uiguren verboten , selbst staatlich registrierte Kirchen zu besuchen. Christen dieses Volkes sind deshalb gezwungen, sich in Untergrundgemeinden zu versammeln.
Die IGFM ruft dazu auf, in Briefen an den chinesischen Ministerpräsidenten Wen Jinbao auf die verfassungsrechtlich garantierte Religionsfreiheit hinzuweisen und um die umgehende Freilassung des Gefangenen zu bitten. Die Inhaftierung von Christen und Gewissensgefangenen stehe in krassem Widerspruch zu einem Land , das mit der Ausrichtung der Olympischen Spiele das Ansehen der Weltöffentlichkeit gewinnen wolle.
Die fünf Autonomen Gebiete und ihre ethnische Minderheiten
Die Pekinger Zentralmacht versucht in allen autonomen Gebieten über eine gesteuerte Zuwanderung der Han die Minderheiten auch in ihrem angestammten Gebiet zu majorisieren. Mehr Infos über Minderheiten in Tibet

Das kann ja wohl nicht wahr sein, daß ein Mensch seinen Glauben nicht frei ausleben kann, bzw. wegen seines Glaubens hingerichtet werden soll.Die Unterdrückungsmaschinerie der chinesischen Regierung kennt keine Gnade.
Solche unmenschlichen Verhaltensweisen stehen im krassen Gegensatz zum olympischen Gedanken!
Die Welt ist wirklich ein Jammertal, ein Tal des Todes und des Leids!
Kommentar von Sascha Bayer — 1. Mai 2008 @ 09:08
Die IGFM ist eine streng antikommunistische Organisation. Prominente Mitglieder haben Sympathien für Pinochet gezeigt, die Todesstrafe grundsätzlich befürwortet, sich gegen die Freilassung Nelson Mandelas ausgesprochen, die Mun-Sekte unterstützt und in neurechten Publikationen mitgearbeitet. Wir reden hier nicht von Amnesty oder Human Rights Watch. So eine Nachricht ist mit Vorsicht zu genießen.
Kommentar von Bengela — 5. Mai 2008 @ 22:42
http://www.freetibet.eu.tt/
Kommentar von frti — 8. Mai 2008 @ 12:34
Wieso berichtet Ihr nicht mehr so wie in den vergangenen Wochen?
In diesen Tagen war die Schwester das Dalai Lama in Bayern und ist dann weiter nach Berlin gereist, um bei der Premiere des neuen Tibet Filmes dabei zu sein. Sie hat verschiedene Interviews gegeben.
Ich denke, der Film heißt “10 Fragen an den Dalai Lama”.
Die Olympische Flamme war auf dem Mount Everest.
Die Gespräche zwischen den Chinesen und den Vertretern des Dalai Lamas scheinen anzudauern.
Und Mitte Mai wird der Dalai Lama selbst nach Deutschland kommen, vermutlich sind aber alle Karten bereits ausverkauft.
Kommentar von suse — 10. Mai 2008 @ 14:51
@ Suse
Tja, interessante Frage - hatte zwar nicht das Gefühl, dass wir nachgelassen haben, versuche trotzdem mal darauf zu antworten
Da wir dieses Projekt ausschließlich nur in unserer Freizeit “beschreiben” können, ist natürlich eine gewisse Unregelmäßigkeit vorprogrammiert.
Wir sind jedoch immer auf der Suche nach weiteren motivierten Co-Autor(inn)en hier, die bereit sind sich hier einzubringen & aktuellste Tibet-News zu verbloggen.
Konkrete Gegenfrage: hast Du Lust hier mitzumachen & pro Free Tibet zu bloggen?
Falls ja schreib´s kurz hier rein - ih schicke Dir dann ne Mail, damit wir persönlichen Kontakt zueinander aufnehmen können.
Liebe Grüße
Frank
Kommentar von Frank — 16. Mai 2008 @ 07:39