GOLD FÜR MENSCHENRECHTE beim ISTAF Amnesty
Sport und Menschenrechte: Amnesty nutzt das 67. Internationale
Stadionfest ISTAF am Sonntag,
den 1. Juni im Berliner Olympiastadion,
um kurz vor den Olympischen Spielen erneut GOLD FÜR MENSCHENRECHTE in
China zu fordern. Außerdem stellen wir zusammen mit der
“International Campaign for Tibet” und der Initiative “Sports for
Peace” einen Aufruf an den chinesischen Staatspräsidenten vor, dem
Sportlerinnen und Sportler beitreten können. Heike Drechsler,
zweifache Olympiasiegerin im Weitsprung, wird im Stadion Auszüge aus
der Olympischen Charta und aus der Allgemeinen Erklärung der
Menschenrechte lesen.
Unterschreiben Sie auch unsere Online-Petition an die chinesische
Regierung: GOLD FÜR MENSCHENRECHTE

Die tibetische Exilregierung hat übrigens eine eigene Webseite:
“The official website of the central tibetan administration.”
Hier dürfte man immer das Neueste über den Dalai Lama erfahren.
Kommentar von suse — 2. Juni 2008 @ 08:14
Die arrogante diktatorische Regierung muß, wenn sie in die Moderne gelangen will
1) Todesurteile aufheben
2) politische Gefangene sofort freilassen
3) freche Zensur von Internet und anderen Medien beenden
4) die Umwelt endlich schützen und Raubbau und Verdreckung vermeiden. Damit sind nicht kosmetische, sondern nachhaltige Maßnahmen gemeint
5) Taiwan in Ruhe lassen. Taiwan kommt nicht zu China, Finger weg. Es ist ein demokratischer Staat, an dem nichts gepfuscht wird
6) Tibet Unabhängigkeit gewähren. Keine freche Siedlungspolitik, keine Manipulation durch Konsum.
7) einen dumpfen Patriotismus, der in Europa und überall sonst im vorigen Jahrhundert zu Weltkriegen geführt hat überwinden und zu einer realistischen, offenen, zeitgemäßen Selbsteinschätzung kommen. Wir leben nicht mehr in der Kaiserzeit.
8) von Hongkongs derzeit noch relativ freiem politischen System werden auch die Klauen gelassen. Diese einmalige Stadt wird nicht kommunistisch unterjocht. Sonst verdienen die Chinesen Hongkong gar nicht.
9) und natürlich Menschenrechte konsequent beachten. Auf geht es zur Demokratie in China!
Zu loben ist die teilweise sehr ehrliche und selbstlose Art ganz vieler Chinesen, sie sind noch nicht so oberflächlich und verwöhnt. Auch sind sie nicht so unflexibel und faul wie viele verwöhnte Händler im Westen, die Großeinkäufe gar nicht mehr zu schätzen wissen. Das ist ein ganz großes Kapital.
Kommentar von Armin Breyer — 6. August 2008 @ 21:23