Gewaltlosigkeit heißt, dass wir uns der Welt stellen.
Wer wäre berufener als SH der Dalai Lama, eine der faszinierendsten Gestalten des 20. Jahrhunderts, uns zu Beginn des neuen Jahres 2009 Perspektiven für ein erfülltes Leben aufzuzeigen?
Denn trotz des Wohlstands (Finanzkrise berücksichtige ich nicht)sind viele Menschen gerade in der westlichen Welt mit ihrem Leben unzufrieden, suche eine neue innere Ruhe, die mit Konsum und Luxus nicht zu erlangen ist.
Schritt für Schritt zeigt der Dalai Lama, wie man sich wieder auf positive menschliche Eigenschaften und Werte wie Einfühlungsvermögen, Demut, Gemeinschaftssinn und Aufrichtigkeit zu besinnen lernt und schließlich zu einer neuen Ethik des Handelns findet.
Ab 2009 finden Sie hier nicht nur NEWS über Menschenrechte sondern auch Ratschläge für das tägliche Leben von SH. Worte der Weisheit.
Für 2009 gilt: Gewaltlosigkeit heißt, dass wir uns der Welt stellen.
Die internationale Gemeinschaft darf sich nicht länger hinter edlen Sprüchen verstecken, in denen sie Chinas Menschenrechtsverhalten in Tibet tadelt, sie muß jetzt konkrete Handlungen unternehmen, um der immer schlimmer werdenden Krise in Tibet ein Ende zu setzen“.
Auf ein gutes Jahr 2009
Free Tibet

[…] Quelle: Free Tibet Blog […]
Pingback von Aussicht für 2009 vom Dalai Lama | FrauLehmann — 27. Dezember 2008 @ 12:22
Das ist genauso wie mit dem Holocaust in der Nazi-Zeit. Alle sehen weg und hinterher wird gejammert, wie schlimm das war und warum keiner was unternommen hat.
Kommentar von Ben — 3. Januar 2009 @ 16:20
Ich denke nicht, dass man den Holocaust im 3. Reich mit der Situation vergleichen sollte. Natürlich kann man in beiden Fällen von Völkermord und Verbrechen gegen die Menschlichkeit sprechen, aber es gibt schon deutliche Unterschiede. Ich denke, dass wir durch die modernen Medien viel besser informiert sind und relativ genau wissen, was in Tibet passiert.
( Die wenigsten Menschen (global gesehen) wussten damals genau, was im 3. Reich passiert - ich glaube nicht, dass die Tibeter damals nähere Informationen über das Naziregime oder den Völkermord an den Juden hatten.)
Deswegen gibt es heute ja auch weltweite Proteste und z.B auch diese Seite im Internet. Und Gott sei Dank gibt es auch gute Anlaufstellen für die Exilanten aus Tibet. Es gibt Schulen, Internate und Kinderheime für die Flüchtlingskinder!
Hier ist ein Unterschied zum 3. Reich. ( Denkt den Keiner mehr an die vielen Flüchtlige, die nach Nazideutschland zurückgeschickt wurden, weil keiner sie aufnehmen wollte.Weil es arme Menschen waren! Vergesst die Kinder und Jugendlichen nicht, die aus Internaten und Pflegefamilien heimgeschickt wurden, wenn die Eltern die Internate oder das Kostgeld nicht mehr bezahlen konnten! Und das konnte schnell passieren, wenn die Eltern Berufsverbot hatten.)
Man sollte menschliches Leid nicht gegeneinader abwägen. Ein Kind das heute aus Tibet fliehen muss findet es bestimmt genauso schlimm, wie damals die jüdischen Kinder. Aber Gott sei Dank finden sie heute eine organisierte Aufnahme und Institutionen vor, die ihnen helfen. Auch über diese webseite gibt es Links zu möglichen Spenden und Patenschaften. Nicht nur die Exiltibeter sondern die ganze Welt nimmt Anteil an den Schicksalen.
Kommentar von suse — 9. Januar 2009 @ 15:52
Negative Schulen der Gewalt, die Gewalt rechtfertigen sogar ohne Grund, auch wenn es keine Selbstverteidigung ist, sind der Grund für Verfolgung in der Welt. Wenn man den Buddhismus betrachtet, und Ursache und Wirkung kennt, kann man solches Verhalten, wie das, gegen das Volk Tibets nicht akzeptieren. Vor allem für das Chinesische Volk wäre es jetzt wichtig, solche Schulen der Emotionslosigkeit, Barberei und Unmenschlichkeit, die Verfolgung und Unmenschlichkeit zulassen, und sogar als gute Schulen des modernen Glaubens anerkennen, zu erkennnen und zu stoppen, aus den eigenen Reihen heraus, Schulen die negativ sind für das Bestehen der Menschlichkeit und des Mitgefühls. Der Ursprung des Negativen ist zu finden, eine Lehre die gegen die Menschlichkeit ist, und Menschen und Völker, wie das Volk von Tibet, verfolgt ohne ersichtlichen Grund, und sogar grundlos verfolgt ist nicht der gewaltverzichtende Buddhismus. Eine solche Schule war, wie wir Deutsche kennen, die des Nationalsozialismus. Jetzt wäre Zeit, die negative Schule, im Kommunismus zu suchen, wenn man sie noch nicht kennt, denn Menschlichkeit, gibt es im Kommunismus und seiner Unterdrückerform nicht. Denn dann würden die Tibeter und das Tibetische Volk nicht so leiden müssen.
Kommentar von Octavian Marc — 28. Januar 2009 @ 17:32