Gesandte des Dalai Lama am Samstag in China
Zwei Vertreter der Exil-Regierung wollen Vorschläge für eine Befriedung der Region unterbreiten - Erste offizielle Kontakte seit Unruhen im März.
Neu Delhi - Zwei Gesandte des Dalai Lama werden nach Angaben der tibetischen Exilregierung am Samstag nach China reisen. Bei ihrem “Kurzbesuch” wollten sie mit der chinesischen Führung über die Tibet-Krise verhandeln, sagte ein Sprecher der Exilregierung am Freitag in Dharamsala. Es handelt sich um die ersten offiziellen Kontakte der chinesischen Führung mit Vertretern der tibetischen Exilregierung seit den schweren Unruhen Mitte März.
Die Gesandten würden gegenüber der chinesischen Seite die Sorge des tibetischen Exil-Oberhaupts, des 14. Dalai Lama Tenzin Gyatso, über das Vorgehen der chinesischen Behörden zum Ausdruck bringen, hieß es. Sie werden nach Angaben eines Sprechers auch Vorschläge für eine Befriedung der Region unterbreiten.
Exil-Tibeter befürchteten PR-Trick Pekings
In der vergangenen Woche hatte die chinesische Führung erklärt, Unterhändler Pekings würden demnächst einen Vertreter des Dalai Lama, des geistlichen Oberhaupts der Tibeter, treffen. Die Exil-Tibeter hatten zunächst verhalten auf die Ankündigung reagiert. Sie äußerten die Befürchtung, dass es sich lediglich um einen “PR-Trick” handeln könnte, um die internationale Kritik an der chinesischen Tibet-Politik zu besänftigen.

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East meets West
Ein Diskussionsbeitrag zum Ost-West-Dialoh
Kommentar von Christian Thomas Kohl — 3. Mai 2008 @ 17:11