Fackellauf in San Francisco - Obama appelliert an Bush
Tumulte und Durcheinander beim olympischen Fackellauf durch San Francisco: Aus Angst vor Ausschreitungen musste die Flamme zeitweilig per Bus transportiert werden. Präsidentschaftsbewerber Obama forderte US-Präsident Bush auf, er müsse einen Olympia-Boykott ernsthaft in Betracht ziehen.
Der Fackellauf der Olympischen Flamme verlief am Mittwoch vergleichsweise friedlich: An der Hafenpromenade von San Francisco versammelten sich Tausende Demonstranten und Schaulustige, um die olympische Fackel zu empfangen. Eskortiert von Hunderten Sicherheitskräften trugen über 70 Läufer die symbolische Flamme durch die Stadt. Vier Fackelträger hatten aus Angst vor Tumulten ihre Teilnahme kurzfristig abgesagt.Am Rande des Fackellaufs kam es zu mehreren Zusammenstößen mit der Polizei. Ein Mann, der eine tibetische Flagge entrollen wollte, wurde festgenommen. Nach Angaben der Polizei wurde die bereits im Vorfeld auf knapp fünf Kilometer verkürzte Strecke noch weiter reduziert. “Die Menschen blockieren die Straßen, deshalb müssen wir die Strecke kürzen”, sagte ein Polizeisprecher ohne weitere Details zu nennen. Bürgermeister Gavin Newsom hatte bereits angekündigt, die Strecke je nach Entwicklung kurzfristig abzuändern. Ursprünglich sollte die Flamme entlang der Hafenpromenade getragen werden, die Golden Gate Bridge sowie Chinatown wurden ausgespart. In London und Paris waren am Sonntag und Montag anti-chinesische Proteste am Rande der Laufstrecke gewaltsam eskaliert. In Paris musste die Flamme vorübergehend sogar gelöscht werden. Zu ihrem Zielort wurde sie schließlich im Bus gebracht.
Entlang der Strecke waren die Sicherheitsmaßnahmen bereits Stunden vor Beginn des Laufs massiv verschärft worden. Auch der Zugang zur Golden Gate Bridge wurde kontrolliert, wo Demonstranten am Montag ein Protest-Transparent aufgehängt hatten. Über 700 Polizisten, darunter auch einige FBI-Agenten, waren im Einsatz. Rund um das Chinesische Konsulat standen Absperrungen und Sicherheitskräfte. Auch die Küstenwache musste Sonderschichten schieben und sicherte Hafengelände und Ufergebiete der Stadt mit Patrouillenbooten ab. Lange vor der offiziellen Ankunft des Feuers marschierten bereits Hunderte Demonstranten durch die Straßen der Stadt an der Westküste der USA. Mit Blick auf das Vorgehen der Volksrepublik in Tibet riefen sie “Schande über China”.
Gere und Tutu hielten Mahnwache
Am Vorabend versammelten sich rund 1000 Menschen zu einer Kundgebung und einer Mahnwache. Dabei forderten der Schauspieler Richard Gere und der südafrikanische Friedensnobelpreisträger Erzbischof Desmond Tutu US-Präsident Bush auf, die Eröffnungszeremonie der Olympischen Spiele in Peking zu boykottieren. Die Proteste richteten sich nicht gegen die Fackelläufer, sagte Lhadom Tethong von der Gruppe Studenten für ein freies Tibet. “Es geht hier um die chinesische Regierung, die den Fackellauf für politische Propaganda nutzt.” Die Demonstranten verurteilen das Vorgehen der chinesischen Behörden in Tibet: Die Regierung in Peking macht den im Exil lebenden Dalai Lama für die jüngsten Unruhen in der Himalaya-Region Tibet verantwortlich. Die Tibeter lehnen sich gegen die chinesische Herrschaft auf und verlangen mehr Autonomie.
Das Internationale Olympische Komitee (IOC) will noch in dieser Woche darüber beraten, wie der Fackellauf künftig gestaltet werden soll. IOC-Präsident Jacques Rogge hatte dementiert, das Internationale Olympische Komitee erwäge einen Verzicht auf die außerhalb Chinas geplanten Etappen der Olympischen Flamme. Nächste Station der Fackel ist Buenos Aires. Am 4. Mai trifft sie in China ein. ONE WORLD, ONE DREAM: FREE TIBET amz/Reuters/dpa/AP

Was ich echt krass finde mit den Chin. Blaumänner die neben den Läufern hertraben und alles niedermetzeln was in die Quere kommt. Sagt einiges über China und deren Vorgehensweise aus. Umso geiler ist es dass die “Kampfmaschinen” nicht in Australien mitlaufen dürfen. Da rennen wahrscheinlich chinesische Geheimdienstler oder Botschafter nebenher. Unauffällig werden die wohl bei deren “Gesichts- oder Augenform” nicht bleiben ;o)
Kommentar von Martin — 10. April 2008 @ 09:29
Germany, den 07.04.2008
Meine Lieben Freundinnen und Freunde,
Wie Ihr bereits gemerkt habt, habe ich beim MSN Messenger einen kurzen Vers eingestellt in dem ich für den Boykott der Olympischen Sommerspiele werbe. In der ganzen Welt wird Protestiert und man Solidarisiert sich mit dem unterdrückten Volk der Tibeter. Darum…….
Boykottiert die Olympischen Sommerspiele in Diktatorischen China
“Ein Land in dem die Demokratie mit Füßen getreten wird verdient keine Olympischen Sommerspiele”.
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“Ein Land in dem Tibeterinnen und Tibeter unterdrückt Gefoltert und jeglicher Freiheit beraubt werden, ein Land was ein ganzes oder mehrere Völker unterdrückt und Ihrer Politischen so wie Demokratischer Freiheit beraubt, ein Land was ein Freies Land wie Tibet Überfallen und sich Einverleibt hat verdient es nicht die Olympischen Sommerspiele 2008 aus zu führen”.
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Ihr könnt Euren Protest damit bekunden, die Übertragungen von ARD, ZDF,(German Television) ORF,( Austria Television) SRG (Swiss Television) zu Boykottieren, da Europa und die ganze Welt lieber mit dem Regime in China Geschäfte machen möchte! In Tibet gibt es keine Rohstoffe, warum sollten wir uns mit dem großen China anlegen sagen sich die führende Nationen der Welt, denn das bringt keinen Profit.
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Freiheit für Tibet, Freiheit für das Chinesische Volk, Nieder mit der Diktatur in China!
Vielen Dank für Eure Aufmerksamkeit!
Kommentar von Frank-Marcus Neubert — 10. April 2008 @ 10:10
Ich habe selber in einer Diktatur gelebt und weiss was die Komunisten so drauf haben.In China herrscht die Pure Gewalt. Freie Meinung in China??? Um Gottes Willen, da droht ein gleich die Verhaftung. Es sind ja nicht nur die Tibeterinnen und Tibiter die Unterdrückt werden, nein es sind viel mehr Volksgruppen also Minderheiten die von den Chinesen grausamst Unterdrückt und Ausgebeutet werden. Naja und wie Brutal Chinesen sein können zeigen doch wohl die Bilder mit den Chinesischen Blaumännern die auch in den jeweiligen Gastländern Brutal vorgehen. Mit was für ein Recht. Ich verstehe Europa nicht das Sie das zulassen. Naja wenigstens Australien lässt die Blaumänner nicht ins Land!
Kommentar von Frank-Marcus Neubert — 10. April 2008 @ 10:31
Für die Tibeter ist es die einzige Möglichkeit auf ihre Situation aufmerksam zu machen, indem sie beim Fackellauf in der ganzen Welt protestieren. Wenn die Fackel in China ist und die Tibeter würden so protestieren, wie in Paris oder London gäbe es mit Sicherheit hunderte Tote.
China nutzt die Olympischen Spiele zur reinen Propaganda. Peking 2008 weißt erstaunlich viele Paralellen zu Berlin 1936 auf. Beides mal präsentierten sich Diktaturen als “Wohlfühl Diktaturen”. Zwar erwarte ich von China keine so schlimmen Gräueltaten, wie von Deutschland damals, aber trotzdem werden die Menschen in CHina unterdrückt. Diktaturen sollten keine Olympischen Spiele bekommen. Es ist ein Skandal, wie sich das IOC und auch die Regierungen in aller Welt verhalten. Diese Olympischen Spiele sollten von allen Demokratischen Staaten boykottiert werden, anstatt sie schönzureden.
OBamas Appell an Bush finde ich richtig, glaube aber, das er mehr den Wahlkampf dient, als der unterstützung des Tibetischen Volkes.
Das IOC will, dass es während den Spielen ein offenes Internet in China gibt, aber ich glaube, dass es das nicht geben wird, da die Menschen in China ja Internetseiten, wie Wikipedia, aufrufen könnten, die von der Chinesischen REgierung gesperrt sind, da die Chinesischen Bürger ja die Wahrheit über die Vorgänge in ihrem Land erfahren könnten.
One World, one Dream: FREE TIBET
Kommentar von Simon Becker — 10. April 2008 @ 13:18
Die Boykottierung der Olymischen Spiele ist der größte Schwachsinn den man verzapfen kann. Als ob das etwas an der Situation in Tibet und anderen Provinzen Chinas ändern würde. Versteht mich nicht falsch, ich finde das Vorgehen der chinesischen Regierung alles andere als richtig, aber dies ist nun wirklich nicht der richtige Weg. Als ob das die Regierung der VR stören würde wenn nicht alle auflaufen würden, die garantiert nicht. Ich finde es vvor allem den Sportlern gegenüber únfair, die sich Jahre lang für so ein Ereignis vorbereiten. Manche Leute sollten an die Konsequenzen denken, bevor sie etwas in die Welt schreien.
Mfg
Slania
Kommentar von Slania — 10. April 2008 @ 19:57
Also ich persönlich finde, dass China die olympischen Spiele nicht verdient hat. Daher finde ich, dass das einzig richtige was das IOC machen kann, eine verschiebung in ein anderes Land wäre. Aber dann kommt die Angst wieder zum Vorschein, von wegen freie Meinungsäusserung gegenüber China. Scheiss drauf. Boykottiert die olympischen Spiele in China, und nicht die olympischen Spiele an sich. Free Tibet. Boykottiert den Fackellauf durch Tibet!!! China will damit nur stärke beweisen. Dabei haben die Chinesischen Staatsoberhäupter ganz kleine Schniedel, und verstecken sich hinter Ihrer Armee und ihren Verbündeten. Fuck China, Free Tibet!!!
Fuck China, Free Tibet!!!
Kommentar von DarkSchnuffi — 11. April 2008 @ 10:36
also, natürlich is es den sportlern gegenüber nicht fair, die spiele zu boykottieren, aber man muss prioritäten setzten. china unterdrückt ein gebiet, das ca. 7mal so gross ist wie deutschland.
ausserdem werden, würde man die olympischen spiele stattfinden lassen, die ideen der olympischen spiele einfach mal nicht beachtet. china ist und bleibt eine diktatur, und die olympischen spiele sind auch eine friedensveranstaltung, von ihrer grundidee zumindest, und deshalb kann ich einfach nicht verstehen wie die IOC china diese ehre erwiesen hat, in diesem land werden alle menschenrechte mit füssen getreten.
wenn die staaten schon nichts tun, weil sie… ich weiss nicht warum -.- der handel kann doch kein grund dafür sein, eine milliarde menschen unter dieser “regierung” leiden zu lasen - dann halt die bürger derer, die das glück hab nicht in einer diktatur zu leben. menschen werden sich noch selbst ausrotten, wenn das so weiter geht, deshalb
Fuck China, FREE TIBET
Kommentar von Fynn — 11. April 2008 @ 16:07
Free Tibet ist der Ruf nach US- Tibet.
Nie wieder Vietnamkrieg, auch nicht in China!
US out of China!
Tibet bleibt chinesisch.
Give US back to the Natives!
Kommentar von emil — 11. April 2008 @ 21:39
man muss aber auch beachten. dass in den USA wahlkampf ist. Obama und Clinton würden vermutlich fast alles fordern, was Bush widerspricht. das ist politik, nichts anderes.
Kommentar von suse — 12. April 2008 @ 08:24
Ojeeee… wie kann man in seinen Gedankengut nur so verklemmt und beschränkt sein? US Tibet! was soll das???, die Amerikaner haben überhaupt kein Interesse an Tibet.In diesen Land sind so gut wie keine Bodenschätze vorhanden. Scheinbar hat der Autor vergessen das Tibet ein freihes Land war, bis es gewaltsam von der sogenannten Diktatorischen Volksrepublik China besetzt wurde! Das sollten Sie nicht vergessen. Was wir fordern ist das Tibet seine Kulturelle Freiheit wieder bekommt. Und darum der Satz “TIBET BLEIBT TIBETISCH!!!!!!!!!!!!!Freiheit für TIBET und für ein Unabhängiges Land.
Kommentar von Frank-Marcus Neubert — 12. April 2008 @ 09:20