Entführung bei Olympia geplant China zerschlägt Terrorgruppe
China hat zwei angebliche Terrorgruppen zerschlagen, die Anschläge auf die Olympischen Spiele und Entführungen von Teilnehmern geplant haben sollen. Nach Angaben des Pekinger Polizeiministeriums wollten die Gruppen aus der muslimischen Region Xinjiang ausländische Athleten, Touristen und Journalisten verschleppen. Außerdem hätten sie Selbstmordanschläge mit Sprengsätzen geplant. Insgesamt seien acht Sprengköpfe, 9,5 Kilogramm Sprengstoff, sowie zwei komplette Sprengapparaturen entdeckt worden. 45 Personen seien festgenommen worden. Sagen die Chinesen ![]()
Die Gruppen hätten versucht, Selbstmordattentäter zu rekrutieren. Darüber hinaus hätten sie Anschläge in der Region Xinjiang unter anderem in der Hauptstadt Urumqi vorbereitet, hieß es in einer Mitteilung des Ministeriums. Eine Gruppe sei Ende März, Anfang April entdeckt worden. Eine andere Gruppe sei bereits im Januar aufgerieben worden. Ihr wurden Verbindungen zur Ostturkestanischen Islamischen Bewegung (ETIM) nachgesagt, die auch von den USA auf Drängen Pekings als Terrorgruppe eingestuft worden war.
In Xinjiang lebt das Turkvolk der Uiguren. Uigurische Exilgruppen beklagen kulturelle und religiöse Unterdrückung in China.
Hallo Ihr Chinesen wer soll euch den das glauben.
Die Uiguren sind eine friedliche Minderheit denen geht es genauso besch… wie den Tibetern. Hier versuchen die Chinesen nur Herrn George W. Bush auf ihre Seite zu ziehen.
Chinas Behörden machen für den Aufruhr, wie immer, die «drei bösen Kräfte» verantwortlich: «Separatismus, Extremismus und Terrorismus». Seit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 in New York hat Peking die uigurischen Gruppen in die Nähe des El- Kaida-Terrornetzwerkes gerückt. Zugeständnisse der USA Um China damals in den weltweiten Kampf gegen den Terror einzubinden, hatten die USA 2002 auf Drängen Pekings zugestimmt, zumindest eine der Gruppen - die Ostturkestanische Muslimische Bewegung (ETIM) - als terroristische Vereinigung einzustufen. Klare Beweise hätten dafür nicht vorgelegen, berichtet ein amerikanischer Experte heute und spricht von einem «Fehler». Die immer schon kleine ETIM sei, seit ihr Führer Hasan Mahsum 2003 durch pakistanische Truppen starb, aus dem Blickfeld verschwunden. Doch Chinas Regierung erhebt den Terrorvorwurf bis heute pauschal gegen alle exil-uigurischen Gruppen. Statt selbstkritisch über die Ursachen der Spannungen in Xinjiang nachzudenken, folgerten örtliche chinesische Funktionäre nach den jüngsten Unruhen lediglich, dass die Uiguren es wohl den Tibetern nachmachen und die Sommerspiele in Peking benutzen wollten, um für Unabhängigkeit zu kämpfen.
Mehr Infos über die Uiguren findet Ihr hier

ich denke, die free tibet aktionen sollten gewaltlos bleiben, wie es auch der Dalai Lama fordert. wenn ich die Bilder im fernsehen sehe, befürchte ich eine eskalation der gewalt, besonders wenn der fackellauf nun durch länder der sog. 3.Welt geht. ich vermute auch, dass china mit zunehmenden druck im inneren reagieren wird, vermutlich werden noch mehr demonstrationen die “fronten in china” noch weiter verhärten, weil die chinesischen Staatsmänner “ihr Gesicht nicht verlieren” wollen. Vermutlich wäre es besser für die menschenrechtsaktivisten in china und tibet, wenn die proteste nicht in die gewalt eskalieren. man sollte auch an die bereits inhaftierten tibeter und mönche denken.
es war sicher ein fehler, die spiele nach china zu geben. aber nun denke ich auch an die sportler und chinas jugend. für viele sollte es ein höhepunkt in ihrem leben sein. vielleicht ist es besser, wenn viele fremde menschen nach china kommen und dort, jeder im rahmen seiner möglichkeiten und interessen, mit den chinesen kommuniziert. das bringt vielleicht mehr als ein boykott und der daraus resultierenden propaganda.
Kommentar von suse hofmann — 11. April 2008 @ 14:05
Free Tibet bedeutet US- Tibet!
Nie wieder Vietnamkrieg!!
US out of Asia!!
Kommentar von emil — 11. April 2008 @ 21:36