Dalai Lama fordert mehr Druck auf China:
RegierungHoffnung auf internationale Unterstützung
• Bitte an Staats-, Regierungschefs und NGOs gerichtet
• Dalai Lama berichtet von vielen verletzten Tibetern
Der Dalai Lama hat die internationale Gemeinschaft aufgefordert, Druck auf China auszuüben. Nur so könne das zunehmend scharfe Vorgehen des chinesischen Militärs gegen die anti-chinesischen Proteste in seinem Heimatland gestoppt werden, hieß es in einer veröffentlichten Erklärung des geistlichen Oberhauptes der Tibeter.”Die chinesischen Behörden haben große Truppenkontingente in traditionell tibetischen Regionen stationiert,” erklärte der Dalai Lama. Diese hätten nicht nur damit begonnen, hart gegen vermeintlich an Protesten Beteiligte vorzugehen, sondern auch Orte, an denen Demonstrationen stattfänden, abgeriegelt.
Bitte an Staats- und Regierungschefs
Der Dalai Lama richtete seine Bitte an Staats- und Regierungschefs, Parlamentsabgeordnete, Nichtregierungsorganisationen und die internationale Öffentlichkeit. Diese sollten sich für ein “sofortiges Ende” der derzeitigen Razzien, die Freilassung aller Gefangenen sowie eine angemessene medizinische Versorgung einsetzen.
Unter Berufung auf “verlässliche Quellen” aus seinem Heimatland, berichtete der Dalai Lama von “vielen verletzten Tibetern”, die Angst hätten, in chinesische Krankenhäuser zu gehen.
Der Dalai Lama forderte auch die Entsendung eines unabhängigen internationalen Gremiums nach Tibet, um die Unruhen und ihre Auslöser zu untersuchen. Auch Journalisten und internationalen Ärzteteams sollte der Zugang zu der Himalaja-Region ermöglicht werden.
ONE WORLD, ONE DREAM: FREE TIBET

Wir befördern den Druck mit einem Aufkleber für alle Olympia Boykotteure zum Download.
Kommentar von Eduard vom Steinhof — 3. April 2008 @ 13:26
Vielleicht könnte ja eine US- geführte “Truppe der Willigen” mal’ wieder richtig dort aufräumen. Das wünscht ihr euch doch, ihr Menschenrechtsverdreher.
Tibet ist eine freie chinesische Region. Die Wirtschaft hat auch in China Priorität gegenüber der Religion. Sie wurde so organisiert, dass unter den gegebenen Bedingungnen eine größtmögliche Unabhängigkeit vom Ausland erreicht wurde, was von diesem wiederum bekämpft wird. Die wirtschaftliche Eigenständigkeit führt zu spärlich wachsendem städtischem Wohlstand und dient nicht den Profitinteressen einzelner.
Das ist die praktische Umsetzung der wichtigsten Menschenrechte auf Essen, erträgliche Lebens- und Arbeitsbedingungen, medizinische Versorgung und Bildung ohne Kinderarbeit.
Die Voraussetzungen hierfür waren denkbar schlecht, aber die Motivation war größer, denn die vor Mao- Ausbeutung durch die “freie” westliche Welt war noch viel schlechter.
Kommentar von emil — 3. April 2008 @ 15:40
@ emil
Wer die Bedingungen in China lobt, verschließt die Augen vor katastrophalen Zuständen in Arbeitsverhältnissen, vor massenhafter Korruption, vor schlimmsten Verwüstungen der Umwelt und vor gnadenlosem Niederknüppeln von Menschen, die eine andere als die staatlich sanktionierte Meinung vertreten.
Was bitte hat ein Protest gegen diese Zustände mit dem Wunsch nach einer “Koalition der Willigen” zu tun? Das ist blanke Polemik und entbehrt jeglicher Grundlage.
Es grüßt alle Sehenden
Eduard vom Steinhof
Kommentar von Eduard vom Steinhof — 3. April 2008 @ 15:55
Scharfmacherei ohne Ende,
es wird sich nichts ändern!
Dazu ist China in einer viel zu günstigen Position, jeder kommt nach China und will dort produzieren. Wer dies nicht tut, verzichtet „freiwillig“ auf Mio. oder gar Mrd. und ist auf dem Weltmarkt nicht mehr Konkurrenzfähig.
Wir haben es hier nicht mit einer maroden Wirtschaft, wie in den Ostblockstaaten zutun, sonder mit einer Wirtschaft die jedes Jahr in zweistelligen Bereich wächst.
China wird uns einmal mehr zeigen, dass selbst unter höchsten Druck, wir nichts gegen ihre Politik machen können, denn egal was wir machen, China ist sitzt immer am längeren Hebel.
Durch jede weitere „Scharfmacherei“, der westlichen Welt werden nur unnötig viele Menschen verletzt oder gar getötet.
MfG Erich
PS: Mir gefällt das auch nicht. “Bei Geld hört die Freundschaft auf.”
Kommentar von Erich — 4. April 2008 @ 10:52