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China, der Weltmeister im Hinrichten

Weltweit ist die Todesstrafe auf dem Rückzug - doch in China werden so viele Häftlinge hingerichtet wie in keinem anderen Land. Auch in arabischen Ländern werden immer mehr Menschen gesteinigt, geköpft oder gehängt, berichtet Amnesty International.

China richtet so viele Menschen hin wie kein anderes Land - mindestens 470 Häftlinge wurden im vergangenen Jahr vom chinesischen Staat getötet. Amnesty International hat diese Zahl ermittelt - die Dunkelziffer könnte bis zu viermal so hoch sein. In China gebe es bis zu 2.000 Exekutionen, vermutet die Menschenrechtsorganisation. Das Land selbst betrachtet die Hinrichtungsstatistiken als Staatsgeheminis.
Angesichts solcher Umstände hilft es wenig, dass in dem asiatischen Superstaat die Zahl der Hinrichtungen gegenüber dem Vorjahr offiziell stark zurückgegangen ist. In China werden Menschen nicht nur wegen Kapitalverbrechen wie Mord und schwerem Raub zum Tode verurteilt, sondern auch wegen rund 60 anderen Tatbeständen, beispielsweise Steuerhinterziehung und Drogenschmuggel. So wurde Zheng Yiaoyu, der ehemalige Direktor der staatlichen Lebensmittelverwaltung, im Juli exekutiert, weil er Bestechungsgelder angenommen haben soll. “Es gab in China auch schon Todesurteile, weil Mehrwertsteuer-Quittungen falsch ausgestellt wurden“, sagt Oliver Hendrich, Referent bei Amnesty International.
Den ganzen Bericht finden Sie HIER!

Infos zur Kampagne “Gold für Menschenrechte” finden sie hier

1 Kommentar

  1. Todesstrafe bei “Steuerhinterziehung und Drogenschmuggel”…

    WoW sollte man auch bei uns einführen… :D

    und Lichtenstein sollte genauso besetzt werden wie Tibet :D :D :D

    Kommentar von Torsten... — 16. April 2008 @ 18:33

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