Peking 2008 - China spielt mit den Menschenrechten
Spiele in Peking = Verrat der Olympischen Idee - Im folgenden eine Postkarten-Aktion der Gesellschaft Schweizerisch-Tibetische Freundschaft (GSTF), um den IOC Präsidenten Jacques Rogge an seine Verpflichtungen zur Einhaltung der Olympischen Ideale zu erinnern!
Diese Aktion läuft zusammen mit dem TID (Tibet Initiative Deutschland - Olympia Aktion) - die erhaltenen Postkarten werden nach dem 15ten November öffentlich präsentiert und anschließend gemeinsam von beiden Organisationen an Jacques Rogge übergeben.
Beschreibung der bis 15ten November 2006 laufenden Aktion vom GSTF:
Friede, Völkerverständigung und Toleranz sind Werte, zu denen sich die Olympische Bewegung in ihrer Charta bekennt. Dennoch wurden am 13. Juli 2001 die Olympischen Spiele 2008 an Peking vergeben.
Der IOC rechtfertigte die Entscheidung damit, daß die Spiele zu einer Liberalisierung des kommunistischen Systems und zur Achtung der Menschenrechte beitragen würden. Doch davon kann nicht einmal in Ansätzen die Rede sein.
2004 wurden laut Amnesty International mindestens 3400 Menschen in China hingerichtet - die dunkelziffer dürfte um einiges höher sein. Millionen befinden sich in Arbeitslagern oder Gefängnissen. Im besetzten Tibet ist die staatliche Gewalt allgegenwärtig.
Die Spiele in Peking sind eine eklatante Missachtung der Olympischen Ideale. Das IOC trägt dafür die Verantwortung, denn es wuste um die Situation in China.
Es wird seine Entscheidung für Peking nicht in Frage stellen, ist jedoch moralisch verpflichtet. von der chinesischen Regierung die Respektierung der Menschenrechte zu verlangen, sonst hat es seine eigenen Ideale verraten.Erinnern Sie das IOC an seine Verplichtung. Schreiben Sie an den Präsidenten Jacques Rogge!
Obiger Text gehört zu der Postkarten Aktion des GSTF - falls Sie in der Schweiz wohnhaft sind und sich an der Aktion beteiligen möchten, indem Sie diese Postkarten auf Sportveranstaltungen (egal ob klein oder großer event) verteilen möchten, können Sie die gewünschte Postkartenmenge direkt beim GSTF-Büro anfordern - Adresse: GSTF Büro, Binzstrasse 15, 8045 Zürich | Tel: 044 451 38 38.
Wenn Sie ausserhalb der Schweiz (das geht natürlich auch für Schweizer) wohnhaft sind, bietet der TID ebenfalls eine Möglichkeit den Protest-Text an Jacques Rogge per E-Mail abzusenden.
Für jede auf diesem Wege gesendete Email legt der TID im Olympiapark München eine Postkarte aus, die zusammen einen Solidaritätsgruß für Tibet bilden werden!
Alle Postkarten werden anschließend an Jacques Rogge übergeben.
Sowohl die Postkarte als auch die vorbereitete Mail enthalten folgendes Anschreiben an den IOC-Präsidenten Rogge:
Sehr geehrter Herr Rogge,
mit wachsender Besorgnis sehe ich den Olympischen Spielen 2008 in Peking entgegen. Im Gegensatz zu den Hoffnungen des IOC kann ich nicht erkennen, daß die chinesische Regierung de Gelegenheit der Spiele 2008 nutzt, um die Menschenrechtslage in Tibet und China zu verbessern.
Besonders empört mich, dass Peking keinerlei ernstzunehmende Initiativen zur Lösung des Tibet Problems ergreift.
Im Gegenteil. Während China sich weltweit als freundlicher Gastgeber für die Spiele 2008 präsentiert, werden im besetzten Tibet Menschen- und Völkerrechte mit Füssen getreten. Chinas Tibetpolitik ist von Willkür und Missachtung gegenüber den Tibetern geprägt.
Ich verlange, dass Sie endlich den vielen Worten Taten folgen lassen und die chineesische Führung unmissverständlich auffordern, ihrer Verantwortung als Gastgeberin der Spiele gemäß der olympischen Charta gerecht zu werden.
Beteiligt euch bitte möglichst zahlreich an dieser Aktion, da es eine hervorragende Möglichkeit ist, anlässlich der medienwirksamen Olympiade auf die Mißstände in China und natürlich auch Tibet hinzuweisen. Sehr gelungen finde ich übrigens auch das Postkarten-Motiv:

… und auch gut, da man es aufgrund der Größe prima überall in seinem Blog einbauen kann, das Logo zur globalen Kampagne “Beijing 2008 - Game´s over free Tibet” von studentsforafreetibet.org - mehr Details hierzu unter 2008-freetibet.org:


Namaste!
Warum nicht die teilnehmenden Sportler der Schweiz öffentlich fragen, ob sie gerne blutbeflekte Auszeichnungen nach Hause bringen wollen?
J. Rogge als Funktionär ist primär der “Business Vertreter”. Der olympische Gedanke wurde in eine Business - Idee umgewandelt. Sein Interesse liegt kaum beim Sport oder bei den Menschenrechten.
Warum die Olympiade nicht positiv nutzen? Als Idee:
Die Schweiz wäre ein Land, in dem sowas möglich wäre.
Als Idee: 2008 ein Volkfest mit Tibet, China und Schweiz.
Bin fast überzeugt, dass dies möglich wäre. Konstruktiv und durchaus im Sinn der Tibetischen Philosophie.
Mit Gruss
Hansruedi
Bin gerne bereit zu helfen..
Kommentar von Hansruedi — 3. Oktober 2007 @ 22:24
Das IOC disqualifiziert sich selbst. Als Antwort auf das Verlangen der Tibeter, eine eigene Olympiamannschaft aufzubieten, antwortete man heuchlerisch mit “Olympische Komitees von Regionen, die keine souveränen Staaten sind, können nicht teilnehmen.”
Soso, was ist z.B. mit Puerto Rico und Hong Kong? Sind DAS etwa unabhängige Staaten?
Kommentar von Ashero — 10. Dezember 2007 @ 15:51
Ich hätt mal gern ne Frage beantwortet:
- Wäre die Situation in China eine bessere, gäbe man einem Nationalismus nach, der sich auch noch auf Religion stützt?
- Sind “Die Olympischen Spiele” an sich als Moralinstitution nicht seit sagen wir mal 1936 komplett disqualifiziert?
antwortten gerne (hier auf der Seite find ich keine)
Kommentar von Alex — 18. Dezember 2007 @ 11:15
Wir wissen doch alle, dass für Geld fast alles gemacht wird. Für Geld gehen die doch sprichwörtlich über Leichen…. Die Menschen sind denen doch egal!
Gruß
Reifen Wolle
Kommentar von Reifen Wolle — 3. Februar 2008 @ 14:02
[…] http://www.free-tibet.info/free-tibet-weltweit/peking-2008-china-spielt-mit-den-menschenrechten/ […]
Pingback von Free Tibet, myTagR deaktiviert alle chinesischen Bookmarks | myTagR FeedUp — 17. März 2008 @ 20:55
[…] […]
Pingback von Tibet 2.0 - Kadfly gegen China | MellowBox — 18. März 2008 @ 08:43
Die chinesische Regierung zeigt wieder mal seine
menschenverachtende,mordende hässliche Fratze.
Kein Mensch mit Anstand und Moral sollte zu diesem Sportfest gehen,schon allein aus Respeckt
vor den inhaftierten,gefolterten und ermordeten Menschen.
Die Welt hat die einmalige Möglichkeit,durch Boykott der Olympischen Spiele,der chinesischen
Regierung zu zeigen,dass diese Handlungen absolut
undiskutabel und verachtenswürdig sind.
Früher hatte es mal geheißen,das sich die Politik aus dem Sport heraushalten soll. Nur in diesem
Fall,ist es ein Muß für jeden gläubigen Menschen,
jedes nur erdenkliche Mittel zu nutzen,dass dieses Morden und Foltern stoppen kann.
Kommentar von Reinhold Binder — 18. März 2008 @ 10:14
ich hab was gegen nationalistische Bestrevungen.
Von Klerikern gleich doppelt!
keine Kirchenstaaten!!
achso:
antworten auf meinen letzten Post (Kommentar #3) gibt’s keine?
schad’
Kommentar von Alex — 18. März 2008 @ 10:52
Warum nicht einfach allen Herstellern (Adidas, Coka Cola, Volkswage ….) schreiben, die mit Beiijing 2008 werben:
Ihre Produkte werde ich weniger kaufen, wenn Sie keinen Druck auf China aufbauen.
Kommentar von renmenbi — 10. April 2008 @ 15:45
Diese Mail ist an Alle, die ihre Augen verschließen.
Tritt der Daijerlama wirklich zurück oder wird mit den anderen Mönchen getötet, wird es nicht nur in Tibet katastrophale Auswirkung haben, sonder auch über all auf der Welt, denn wenn China es Schaft die Tibeter auszumerzen, weil sie für die Freiheit aller Menschen Human kämpfen und einstehen, wird das ein unvorstellbarer unmenschlicher Eingriff und Angriff auf die Menschenrechte.
Wollt Ihr dass es so weiter geht, dass die Tibeter durch eine Diktatur die Menschenrechte gestohlen bekommen, denn Hungertod sterben müssen, und schließlich ausgerottet werden?
Wenn ja, stellt Euch mal die realistische Frage, ob es bei den Tibetern ein Ende findet, oder ob Euer Land, Familie und Freunde als nächstes dran sind, ausradiert zu werden, nur damit die Anderen nicht Ihr Gesicht verlieren oder die Kurse der Börse aufblühen?
Wollt Ihr es Ihnen wirklich damit danken, dass Ihr Eure Augen vor diesen Tatsachen verschließt?
Nur falls Ihr es nicht begriffen oder es verdrängt habt, Ihr gehört auch zu der Weltbevölkerung, und es ist nur eine Frage der Zeit bis Ihr als nächstes dran seid, Euer Recht als Mensch zu verlieren.
Also nimmt Eure Scheuklappen der Unberechtigte Unbarmherzigkeit vor den Augen weg, zieht den Dolch der Gleichgültigkeit aus Eurem Herzen, und fangt endlich an für Eure Menschlichkeit und Rechte zu Kämpfen.
Der erste Schritt dazu, was für Euch zu tun, wer Eure Meinung und damit ist Jedermanns Meinung der Menschlichkeit gefragt, die ihr Aufschreiben und austauschen müsst, an ca. 30 weitere, die auch so denken wie ihr weiter zu schicken, damit diese ca. 50 weitere Emails oder Foren beitrage schreiben und weiter verschicken, damit die Gesamtmeinung an höchster Stelle gerät, um mehr Menschlichkeit auf der Welt zu Sähen.
Nur wenn Ihr das alles beachtet, habt Ihr des logischen Menschenverstandes halber, die besten Rechte und Voraussetzungen, Euer Leben bis zum Ende zu genießen und zufrieden zu sterben, auf das eine neue Generation von Uns es besser machen und haben wird als Wir. I.F.U.I.E.F.M.U.M.W.W. GombatslomLoito
Kommentar von GombatslomLoito — 10. April 2008 @ 17:13
Vielen Dank für die ausdruckstarken Kommentare und
Darstellungen. Ich bin auch der Meinung dass die
Chinesen nicht das Recht haben die Menschen die
in Tibet leben zu verfolgen.Ich habe mal gehört dass Mao den Dalai Lhama betrogen hat. Er(Mao)hatte dem Dalai Lhama versprochen sich für die Tibeter ein zusetzen. Und was war: er hat nichts mehr von sich hören lassen und der Dalai Lhama mußte ins Exil gehen.
Es ist ungeheuerlich dass die Proteste nicht viel
größer sind.Wir können hier unseren Forderungen Ausdruck verleihen, den Menschen in Tibet sind alle Möglichkeiten verwehrt.Ich hoffe nur das die Welt sieht was für ein Unrecht dort passiert und es nicht sein kann dass nur das Geld zählt welches
bei den Spielen verdient wird
Das ist ganz bestimmt nicht im Sinne des “Olympischen Geistes.”
Kommentar von Günter — 11. April 2008 @ 12:19
Eine Frage: Kann Sport in einem politikfreien Raum existieren? Wärend die Gastgeber der Olympischen Spiele 2008, die kommunistische Partei Chinas, den Volksaufstand der Tibeter mit menschenverachtender Brutalität niederschlagen lässt, diskutieren Journalisten, Politiker, Sportler und Sportfunktionäre über den Sinn oder Unsinn eines Olympia-Boykotts. Vielleicht bin ich naiv, dumm, oder beides, aber ich verstehe diese endlosen Diskussion nicht. Was gibt es da gross zu diskutieren, ausser man hat die Absicht, den kommunistischen Schlächtern vom „Platz des himmlischen Friedens“ („Tiananmen-Place“) in die roten Ärsche zu kriechen. Wer, wie die kommunistische Führung Chinas, die Menschenrechte der Tibeter und anderer „Minderheiten“ mit Füssen tritt, sie verhaften, foltern, verschleppen oder ermordet lässt, der hat kein Recht auf die olympischen Spiele. Fakt ist, dass China noch immer eine kommunistische Diktatur ist, die über 60 Millionen Chinesen auf dem Gewissen hat. Fakt ist, dass dieses kommunistische China Tibet 1956 überfallen und besetzt hat, und die Tibeter seither brutal unterdrückt und terrorisiert werden. So wie die chinesischen Kommunisten bis heute die eigene Bevölkerung unterdrücken und terrorisieren lässt. Und wenn sich die sprücheklopfenden Politiker unserer „ westlichen Wertegemeinschaft“ schon nicht auf einen Olympia-Boykott einigen können, dann sollten sie, um nicht die blutigen Hände ihrer chinesischen Gastgeber schütteln zu müssen, doch wenigstens soviel Anstand und Moral besitzen, und die Eröffnungsfeier in Peking boykottieren. Wie gesagt, ich verstehe diese Diskussionen nicht. Aber was ich noch viel weniger verstehe, und verstehen will, ist die amoralische Haltung führender Olympia-Funktionäre. So hat sich der Präsident des „Internationalen Olympischen Komitees” Jacques Rogge natürlich gegen einen Boykott der Olympischen Sommerspiele ausgesprochen, da es nicht Aufgabe des IOC sei, “die Menschenrechtssituation in Tibet zu verbessern“. Ein Boykott würde nichts ändern und nur die Athleten bestrafen, die sich vier Jahre für Olympia gequält hätten, erklärte der Generaldirektor des „Deutschen Olympischen Sportbund“, Michael Vesper. Ich würde den ex-grünen Sportfunktionär gerne mal fragen, womit die Athleten im Falle eines Boykotts bestraft würden? Mit der Todesstrafe vor einem chinesischen „Volksgericht“? Oder mit dem Verzicht, sich von einem chinesischen Parteifunktionär eine blutverschmierte Olympia-Medaille um den Hals hängen zu lassen? Na klar trifft es die Athleten. Aber wie viele Menschen trifft es in Tibet - mit dem Tod? Oder relativiert die Goldmedaille eines Athleten den Völkermord Chinas an den Tibetern? Nein, hier geht es nicht um Sport oder um Menschenrechte, sondern um ein milliardenschweres Geschäft. Und dieses Geschäft werden die Funktionäre des IOC durchziehen. Gnadenlos! Ohne Rücksicht auf Moral, auf Anstand – oder auf so Petitessen wie die Menschenrechte. Wenn sich der hauptberufliche China-Lobbyist eines süddeutschen Maschinenbau-Unternehmens, der Vizepräsident des „Internationalen Olympischen Komitees“, Dr. Thomas Bach, den Fragen von Journalisten stellt, wie jüngst ihm AKTUELLEN SPORTSTUDIO des ZDF, dann scheisst er sich ehr in die Hose als ein Wort der Kritik an China zu äussern. Führt man die menschenrechtsverachtende Argumentation dieser “unpolitischen” Sport-Funktionäre und Geschäftemacher zu Ende, ist es nicht mehr weit bis zu dem Verdacht, dass diese Funktionäre die Olympischen Spiele auch in der Nähe eines KZ-Lagers wie Auschwitz durchgeführt hätten. Mit SS-Männern als Begleiter der Olympia-Fackel. Mir ist nach Kotzen zumute!
http://www.mediaupload.de/show_60456.html
Kommentar von Günter Gruse — 11. April 2008 @ 22:55