Auffallende Diskriminierung von Tibetern seit den Protesten vom Frühling 2008
Auffallende Diskriminierung von Tibetern seit den Protesten vom Frühling 2008
Fast sechs Monate, nachdem es auf dem tibetischen Hochplateau zu Demonstrationen kam, herrscht immer noch eine große Spannung zwischen den Bevölkerungsgruppen, und Tibeter und andere Minderheiten werden in ungeheurem Maße diskriminiert. Teilweise ist dieser Umstand der bewußten Desinformation und der massiven Propaganda der chinesischen Behörden zuzuschreiben, durch die der chinesische Nationalismus und die Feindseligkeit gegenüber den Tibetern geschürt wurden.
In einer offiziellen Mitteilung werden sämtliche Hotels und öffentlichen Badehäuser in Peking angewiesen, die „Umstände“ aller tibetischen und uighurischen Gäste genau im Auge zu behalten und ihre Anwesenheit sofort der Polizei zu melden. Die amtliche Aussage, daß Tibeter und Uighuren einzig wegen ihrer Volkszugehörigkeit als verdächtige Personen gelten, wird von vielen persönlichen Mitteilungen und Augenzeugenberichten über eine neuerliche Diskriminierung von Tibetern und Uighuren und über den Zusammenbruch der Kommunikation zwischen tibetischen/uighurischen und chinesischen Kollegen an verschiedenen Arbeitsplätzen, sogar bei offiziellen Meetings, bestätigt.
Artikel lesen »Auffallende Diskriminierung von Tibetern seit den Protesten vom Frühling 2008
